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RabeePerfume
Weißer Moschus

Weißer Moschus

Herkunft

Synthese

Charakter

Sauber, pudrig, weich, hautnah

Weißer Moschus ist die saubere Seele der modernen Parfümerie. Pudrig, weich, hautnah — eine Note, die Düfte zusammenhält und ihnen eine zarte, kuschelige Qualität verleiht.

Weißer Moschus ist ein Überbegriff für eine Reihe synthetischer Moschus-Moleküle — Galaxolide, Ethylenbrassylate, Habanolide und andere. Alle sind REACH-konform.

Geschichte und Herkunft

Die weißen Moschus-Moleküle wurden im 20. Jahrhundert entwickelt, um die Tötung von Moschushirschen zu beenden. Heute sind sie die Grundlage fast jeder modernen Parfümkomposition.

So verwenden wir ihn

Weißer Moschus ist die Basis fast jeder Komposition — er hält zusammen, verlängert, macht Düfte hautnaher. Man riecht ihn kaum; man würde ihn vermissen.

Position in der Duftpyramide

Weißer Moschus gehört zur Basis. Schwere Moleküle dieser Art erreichen die Nase langsam, halten aber stundenlang — manchmal einen ganzen Tag. Sie treten erst nach der ersten Stunde nach dem Auftragen hervor und bestimmen, was nach dem Verflüchtigen aller anderen Bestandteile auf der Haut bleibt. Die Basis ist das olfaktorische Gedächtnis: Was Sie nach Stunden noch von einem Duft wahrnehmen, ist meist die Basisnote.

In unseren Düften setzen wir Weißer Moschus mit Anteilen zwischen 2 und 6 Prozent in der Basis ein. Moschus-Moleküle verbinden die leichteren Noten und verleihen einem Duft Langlebigkeit auf der Haut. Ohne sie verflüchtigen sich selbst feinste Kompositionen nach zwei oder drei Stunden.

Beste Kombinationen

Weißer Moschus entfaltet besondere Wirkung in Verbindung mit Moschus, Iris, Rose, Vanille. Diese Kombinationen sind keine zufälligen Versuche, sondern über Jahrhunderte parfümeurischer Tradition erprobte Beziehungen. Jede zeigt eine andere Facette von Weißer Moschus: einige offenbaren seine Tiefe, andere mildern seine Schärfe, wieder andere verlängern seine Haltbarkeit auf der Haut. Bei der Auswahl der Begleitstoffe entscheiden wir je nach gewünschter Wirkung, nicht nach Schema.

Die Duftfamilie

Weißer Moschus gehört zur Moschusfamilie — der kulturell komplexesten Familie in der Parfümerie. Natürlicher Moschus aus der Drüse des Moschushirsches ist seit 1979 aus ethischen und Artenschutzgründen verboten; an seine Stelle traten synthetische Versionen, die sich im Charakter unterscheiden, aber die Funktion teilen: andere Moleküle binden und ihre Haltbarkeit auf der Haut verlängern.

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