
Ein Duft ist nur so gut wie seine Bestandteile. Das klingt banal, trifft aber einen entscheidenden Punkt: Bei Duftstoffen gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede, die auf den ersten Geruch nicht offensichtlich sind.
Natürliche Rohstoffe wie Rose, Jasmin oder Oud werden weltweit in sehr unterschiedlichen Qualitäten gehandelt. Ein Rosenöl aus der Türkei riecht anders als eines aus Bulgarien — und beide unterscheiden sich von synthetischen Rosenakkorden. Keine dieser Versionen ist pauschal besser; sie sind einfach verschieden.
Wir entscheiden für jede Komposition separat, welche Quelle am besten passt. Manchmal ist das eine teure natürliche Tinktur, manchmal ein präzise produziertes Synthesemolekül. Der Maßstab ist immer das Ergebnis im Duft — nicht das Material selbst.
Was wir ablehnen: Substitute, die nach nichts riechen, oder minderwertige Verdünnungen, die eine Stunde nach dem Auftragen vollständig verschwunden sind. Damit sparen wir an der falschen Stelle.